Trusetal

Trusetal ist ein anerkannter Erholungsort am Südwesthang des Thüringer Waldes. Durch sein Wahrzeichen, den Trusetaler Wasserfall, ist der Ort weithin bekannt. Der Wasserfall wurde 1865 durch Baurat Specht künstlich angelegt und ist seither das Wahrzeichen des Ortes.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Wasserfalls befindet sich ein weiterer Besuchermagnet. Im Zwergen-Park tummeln sich über 1500 Zipfelmützenträger. Mit der Bimmelbahn kann der Besucher das Zwergenland erkunden.

Durch den Grafen Ludwig von Frankenstein wurde 1247 die Wallenburg errichtet. Sie diente dem Schutz des Passes von Breitungen über Brotterode nach Gotha und Erfurt. Sie wurde im Bauernkrieg durch den Werrahaufen teilweise ausgebrannt. Holländische Kriegsvölker zerstörten die Burg 1640 im 30-jährigen Krieg. Die steinernen Reste wurden zum Bau von Schloß Wilhelmsburg in Schmalkalden verwand. Der Berfried, als Zeuge seiner Zeit, steht heute noch und dient als Aussichtsturm in das Werratal und die Rhön.

Trusetal prägt der Bergbau und die Metallindustrie. Schon 1348 wird ein Eisenhammerwerk in Lutinbach urkundlich erwähnt. Heute ist das Besucherberkwerk am Hühn ein Besuchermagnet und gibt Auskunft über Leben und Arbeit der Bergleute in Trusetal.

Die unmittelbare Nähe des Rennsteiges macht Trusetal für Wanderer und Mountainbiker attraktiv. Grüne Hänge mit malerischen Wäldern und Tälern rund um den Ort bieten Urlaubern und Gästen ein sehr gut ausgebautes Netz an Wanderwegen.
blocks_image
blocks_image